Wissenschaftliche Arbeit: Verhalten, Gehirn und Rehabilitation
1. Wissenschaftliche Grundhaltung
Meine
heutige
psychotherapeutische
Arbeit
ist
wesentlich
durch
meine
frühere
wissenschaftliche
Tätigkeit
geprägt.
Bevor
ich
psychotherapeutisch
in
eigener
Praxis
arbeitete,
war
ich
über
viele
Jahre
in
klinischer
Forschung,
Neuropsychologie, Neurologie und Neurorehabilitation tätig.
Im
Mittelpunkt
stand
dabei
immer
eine
naturwissenschaftliche
Grundhaltung:
Psychische
und
neurologische
Phänomene
sollen
nicht
spekulativ
gedeutet,
sondern
möglichst
präzise
beschrieben,
operationalisiert,
gemessen
und
überprüft
werden.
Diese
Haltung
verbindet
meine
früheren
Forschungsarbeiten
mit
meiner
heutigen
verhaltenstherapeutischen Praxis.
Besonders
wichtig
war
für
mich
stets
die
Frage,
wie
Verhalten
entsteht,
wodurch
es
stabilisiert
wird
und
wie
es
verändert
werden
kann.
Diese
Perspektive
zeigt
sich
bereits
in
meiner
frühen
Arbeit
zum
Matching
Law
und
zur
ideal-
freien
Verteilung,
später
in
meinen
Arbeiten
zur
Bewegungsbeobachtung
und
Neurorehabilitation
und
schließlich
auch
in meiner heutigen therapeutischen Arbeit (1).
2. Behavioristische und mathematische Grundlagen
Ein
früher
Schwerpunkt
meiner
wissenschaftlichen
Arbeit
lag
in
der
mathematischen
Beschreibung
von
Verhalten.
In
meiner
Diplomarbeit
beschäftigte
ich
mich
mit
dem
Matching
Law,
der
ideal-freien
Verteilung
und
der
Frage,
wie
Verhalten unter Verstärkungs- und Bestrafungskontingenzen modelliert werden kann (1).
Das
Matching
Law
beschreibt,
wie
Organismen
ihr
Verhalten
auf
verschiedene
Handlungsalternativen
verteilen,
abhängig
davon,
welche
Verstärkungsraten
mit
diesen
Alternativen
verbunden
sind.
Verhalten
wird
dabei
nicht
als
Ausdruck
verborgener
innerer
Kräfte
verstanden,
sondern
als
regelhaftes
Ergebnis
von
Konsequenzen,
Wahrscheinlichkeiten, Kosten und Nutzen.
Diese
Arbeit
zeigt
bereits
eine
Grundlinie,
die
für
mein
psychologisches
Denken
bis
heute
wesentlich
ist:
Verhalten
ist
analysierbar.
Es
folgt
Bedingungen.
Es
kann
mathematisch,
experimentell
und
funktional
beschrieben
werden.
Genau
diese
Perspektive
unterscheidet
wissenschaftliche
Psychologie
von
bloßer
Menschenkenntnis
oder
spekulativer
Deutung.
3. Vom Verhalten zum Gehirn: Spiegelneurone und Bewegungsbeobachtung
Ein
weiterer
Schwerpunkt
meiner
wissenschaftlichen
Arbeit
lag
im
Bereich
des
Spiegelneuronensystems.
Spiegelneurone
wurden
ursprünglich
bei
Affen
beschrieben.
Sie
zeigen
Aktivität
sowohl
bei
der
eigenen
Ausführung
einer
Handlung
als
auch
bei
der
Beobachtung
vergleichbarer
Handlungen
bei
anderen
Individuen.
Daraus
entstand
die
Frage,
ob
und
wie
ein
solches
System
beim
Menschen
für
Lernen,
Imitation,
Bewegungserkennung
und
Rehabilitation
genutzt werden kann (2, 3, 8, 9).
Für
mich
war
daran
besonders
bedeutsam,
dass
hier
Verhalten,
Wahrnehmung
und
neuronale
Aktivierung
unmittelbar
miteinander
verbunden
werden
konnten.
Die
Beobachtung
einer
Handlung
ist
nicht
bloß
passives
Sehen.
Sie
kann
motorische
Systeme
aktivieren,
gespeicherte
Bewegungsrepräsentationen
anregen
und
damit
Lern-
und
Reorganisationsprozesse beeinflussen.
Damit
entstand
ein
Ansatz,
der
sehr
gut
zu
meiner
behavioralen
Grundhaltung
passt:
Verhalten
kann
durch
beobachtbares
Verhalten
anderer
angeregt
werden.
Lernen
geschieht
nicht
nur
durch
Sprache
oder
Einsicht,
sondern
durch Beobachtung, Imitation, Übung und Konsequenz.
4. Action Observation Therapy: Bewegungsbeobachtung als neue neurorehabilitative Methode
Meine
wichtigste
wissenschaftliche
Arbeit
betrifft
die
Entwicklung
und
Untersuchung
einer
neuen
neurorehabilitativen
Methode
für
Schlaganfallpatienten
mit
chronifizierten
motorischen
Störungen
der
oberen
Extremität.
Die
Grundidee
war,
die
Beobachtung
alltagsnaher
Handlungen
gezielt
mit
der
unmittelbaren
Ausführung
dieser
beobachteten
Handlungen zu verbinden (4, 5).
In
der
2007
in
NeuroImage
veröffentlichten
Originalarbeit
wurde
gezeigt,
dass
diese
Kombination
aus
Bewegungsbeobachtung
und
physischer
Übung
bei
chronischen
Schlaganfallpatienten
zu
signifikanten
Verbesserungen
motorischer
Funktionen
führen
kann.
Die
Patienten
beobachteten
alltagsnahe
Handlungen
und
führten
diese
anschließend
mit
der
betroffenen
Extremität
aus.
Die
Verbesserungen
hielten
auch
nach
Ende
der
Intervention
an.
Zusätzlich
zeigten
fMRT-Daten
Aktivierungsveränderungen
in
motorischen
Arealen,
die
mit
dem
System
der
Bewegungsbeobachtung und Bewegungsausführung verbunden sind (4).
Diese
Arbeit
gehört
zu
den
frühen
Originalarbeiten
zur
später
sogenannten
Action
Observation
Therapy.
Sie
zeigte,
dass
Bewegungsbeobachtung
nicht
nur
ein
theoretisch
interessantes
Phänomen
ist,
sondern
therapeutisch
nutzbar
gemacht
werden
kann.
Aus
einer
neuropsychologischen
und
verhaltenstherapeutischen
Perspektive
ist
daran
besonders
wichtig:
Nicht
Einsicht
oder
Deutung
steht
im
Zentrum,
sondern
ein
gezielt
strukturierter
Lernprozess
aus
Beobachtung, Handlungsausführung, Wiederholung und neuronaler Reorganisation.
Auf
diese
Arbeit
blicke
ich
mit
besonderer
Bedeutung
zurück.
Sie
steht
für
einen
wissenschaftlichen
Ansatz,
der
aus
Grundlagenforschung eine konkrete therapeutische Anwendung entwickelt: Beobachten, Handeln, Lernen, Verändern.
5. Weiterentwicklung und klinische Einordnung
Nach
der
ersten
Originalarbeit
folgten
weitere
deutsch-
und
englischsprachige
Arbeiten,
in
denen
die
theoretischen
Grundlagen,
die
neurophysiologischen
Mechanismen
und
die
klinische
Bedeutung
der
Bewegungsbeobachtung
im
neurorehabilitativen Kontext dargestellt wurden (3, 5, 6, 8, 10).
Dabei
ging
es
auch
um
die
Abgrenzung
zu
traditionellen
neurorehabilitativen
Verfahren.
Klassische
Rehabilitationsansätze
arbeiteten
lange
stark
mit
passiver
Bewegungsanbahnung,
Haltungskontrolle
oder
Tonusregulation.
Demgegenüber
rückten
moderne
Ansätze
zunehmend
Lernen,
aktive
Übung,
Plastizität,
Wiederholung und alltagsnahe Handlungsziele in den Mittelpunkt.
Die
Bewegungsbeobachtung
fügt
dieser
Entwicklung
eine
besondere
Perspektive
hinzu.
Sie
ist
ein
sogenannter
Top-
down-Ansatz:
Das
Gehirn
wird
nicht
nur
über
die
Bewegung
der
betroffenen
Extremität
stimuliert,
sondern
bereits
durch
die
Wahrnehmung
relevanter
Handlungen.
Die
anschließende
körperliche
Übung
verstärkt
diese
Aktivierung
und
macht sie therapeutisch nutzbar (4, 8, 10).
6. Monographien zur Neurorehabilitation und Objektinteraktion
Neben
den
Fachartikeln
entstanden
mehrere
Monographien.
In
der
Monographie
„Bewegungsbeobachtung
als
Methode
der
Neurorehabilitation“
wurde
der
Ansatz
ausführlich
dargestellt
und
in
seinen
theoretischen,
neuropsychologischen
und therapeutischen Grundlagen eingeordnet (5).
Eine
weitere
Monographie
behandelte
das
kortikale
System
der
Objektinteraktion.
Darin
ging
es
um
die
neuronalen
Grundlagen
zielgerichteter
Handlungen,
insbesondere
um
das
Zusammenspiel
frontaler
und
parietaler
Hirnareale
bei
Greifen, Handeln, Objektwahrnehmung und motorischer Kontrolle (7).
Diese
Arbeiten
zeigen
eine
fortlaufende
Linie:
Verhalten
ist
nicht
vom
Gehirn
zu
trennen,
aber
auch
nicht
auf
Hirnareale
zu
reduzieren.
Entscheidend
ist
das
funktionelle
System:
Wahrnehmung,
Handlungsziel,
Bewegungsvorbereitung,
Ausführung,
Rückmeldung
und
Lernen.
Genau
diese
funktionale
Perspektive
ist
auch
für
die
Psychotherapie bedeutsam.
7. Schlaf, Lernen und Gedächtniskonsolidierung
Ein
weiterer
wissenschaftlicher
Schwerpunkt
betraf
Schlaf,
Lernen
und
Gedächtniskonsolidierung.
In
der
2012
in
PLOS
ONE
veröffentlichten
Arbeit
„Skill
Memory
Escaping
from
Distraction
by
Sleep“
wurde
untersucht,
wie
Schlaf
die
Konsolidierung
prozeduraler
Lernprozesse
beeinflusst,
wenn
diese
Lernprozesse
durch
eine
gleichzeitig
ausgeführte
Aufgabe abgelenkt werden (12).
Die
Studie
verwendete
ein
Dual-Task-Paradigma:
Eine
prozedurale
Serial-Reaction-Time-Aufgabe
wurde
mit
einer
deklarativen
Wortpaaraufgabe
kombiniert.
Die
prozedurale
Aufgabe
war
dabei
nicht
als
Hauptaufgabe
gekennzeichnet,
sondern
lief
unter
Bedingungen
starker
Ablenkung.
Die
Ergebnisse
zeigten,
dass
Schlaf
die
spätere
Leistungsverbesserung
in
der
prozeduralen
Aufgabe
begünstigte,
obwohl
diese
Aufgabe
während
des
Lernens
durch
eine konkurrierende Aufgabe überlagert war (12).
Auch
diese
Arbeit
passt
zu
meiner
allgemeinen
wissenschaftlichen
Linie.
Sie
zeigt,
dass
Lernen
nicht
nur
bewusst,
sprachlich
oder
einsichtig
geschieht.
Verhalten
und
Fertigkeiten
können
implizit
erworben,
im
Schlaf
weiterverarbeitet
und
später
leistungsrelevant
werden.
Psychologisch
ist
dies
besonders
interessant,
weil
es
zeigt,
dass
Veränderung
häufig
auf
mehreren
Ebenen
geschieht:
Verhalten,
Wiederholung,
Gedächtnis,
Konsolidierung
und
spätere
Abrufbarkeit.
8. Weitere psychologische Themen: Schlaf, Suizid und soziale Urteile
Neben
der
Neurorehabilitation
habe
ich
auch
Monographien
zu
weiteren
psychologischen
Themen
verfasst,
unter
anderem
zu
Schlaf
und
Suizid
(13,
14).
Auch
hier
stand
für
mich
im
Vordergrund,
komplexe
psychologische
Phänomene
systematisch
zu
ordnen,
definitorisch
zu
klären
und
aus
verschiedenen
theoretischen
Perspektiven
zu
betrachten.
Später
entstand
außerdem
eine
empirische
Arbeit
zu
sexuellen
Belästigungsmythen
und
victim
blaming
bei
Lehrkräften
in
Deutschland.
Die
Studie
untersuchte,
ob
sich
männliche
und
weibliche
Lehrkräfte
in
der
Zustimmung
zu
Mythen
über
sexuelle
Belästigung
unterscheiden.
Es
zeigte
sich
kein
signifikanter
Geschlechtsunterschied.
Daraus
ergab
sich
die
Schlussfolgerung,
dass
sich
aus
dem
Geschlecht
einer
Lehrkraft
allein
keine
zuverlässige
Empfehlung
ableiten lässt, an wen sich Betroffene wenden sollten (15).
Auch
diese
Arbeit
steht
letztlich
in
einer
wissenschaftlichen
Tradition,
die
nicht
von
moralischen
Vorannahmen
ausgeht,
sondern prüft, was sich empirisch zeigen lässt.
9. Bedeutung für meine heutige psychotherapeutische Arbeit
Meine
wissenschaftliche
Arbeit
prägt
meine
heutige
psychotherapeutische
Haltung
deutlich.
Ich
verstehe
Psychotherapie
nicht
als
spekulative
Deutungskunst,
sondern
als
Arbeit
an
nachvollziehbaren,
überprüfbaren
und
veränderbaren Prozessen.
Aus
der
Verhaltensexperimentalforschung
stammt
der
Blick
auf
Konsequenzen,
Verstärkung,
Vermeidung
und
Handlungswahrscheinlichkeiten.
Aus
der
Neuropsychologie
stammt
der
Blick
auf
Gehirn,
Lernen,
Plastizität,
Aufmerksamkeit,
Gedächtnis
und
Handlungssysteme.
Aus
der
Neurorehabilitation
stammt
die
Erfahrung,
dass
Veränderung
nicht
durch
bloßes
Reden
entsteht,
sondern
durch
gezielte
Übung,
Wiederholung,
Aktivierung
und
alltagsnahe Anwendung.
Diese
Verbindung
ist
für
meine
Praxis
wesentlich:
Psychische
Beschwerden
werden
nicht
mystifiziert.
Sie
werden
als
Muster
von
Wahrnehmung,
Bewertung,
Körperreaktion,
Verhalten
und
Konsequenz
verstanden.
Entscheidend
ist
nicht,
möglichst
tief
zu
deuten,
sondern
möglichst
genau
zu
verstehen,
wie
ein
Problem
funktioniert
und
wo
Veränderung
ansetzen kann.
10. Zusammenfassung
Meine
wissenschaftliche
Arbeit
verbindet
behavioristische
Grundlagen,
mathematische
Modellierung
von
Verhalten,
Neuropsychologie, Spiegelneuronensystem, Bewegungsbeobachtung, Schlaf, Lernen und klinische Anwendung.
Der
zentrale
Schwerpunkt
liegt
in
der
Entwicklung
und
wissenschaftlichen
Untersuchung
der
Bewegungsbeobachtung
als
neurorehabilitativer
Methode
nach
Schlaganfall.
Die
2007
veröffentlichte
NeuroImage-Arbeit
zur
Action
Observation
Therapy gehört zu den frühen Originalarbeiten dieses Therapieansatzes und wurde international breit rezipiert.
Für
meine
heutige
psychotherapeutische
Arbeit
ergibt
sich
daraus
eine
klare
Haltung:
Psychologie
muss
wissenschaftlich,
überprüfbar
und
praktisch
wirksam
sein.
Verhalten
steht
im
Zentrum.
Veränderung
entsteht
durch
Lernen,
Übung,
neue
Erfahrungen
und
überprüfbare
Interventionen.
Genau
diese
Linie
verbindet
meine
Forschung
mit
meiner heutigen Arbeit als Psychologischer Psychotherapeut für Verhaltenstherapie.
Quellen
1
.
Ertelt,
D.
(2004).
*Matching
–
Matching
Law
und
Ideal-freie
Verteilung.
Eine
Einführung
mittels
der
Synthese
unter Bestrafungskontingenzen*. Mensch und Buch.
2
.
Binkofski,
F.,
Ertelt,
D.,
Dettmers,
C.,
&
Buccino,
G.
(2005).
Das
Spiegelneuronensystem
und
seine
Rolle
in
der
neurologischen
Rehabilitation.
In
C.
Dettmers
&
C.
Weiller
(Hrsg.),
*Update
Neurologische
Rehabilitation*.
Hippocampus.
3
.
Ertelt,
D.,
Buccino,
G.,
Dettmers,
C.,
&
Binkofski,
F.
(2007).
Bewegungsbeobachtung
im
neurorehabilitativen
Kontext. *Neurologie & Rehabilitation, 13*(5), 262–271.
4
.
Ertelt,
D.,
Small,
S.,
Solodkin,
A.,
Dettmers,
C.,
McNamara,
A.,
Binkofski,
F.,
&
Buccino,
G.
(2007).
Action
observation
has
a
positive
impact
on
rehabilitation
of
motor
deficits
after
stroke.
*NeuroImage,
36*(Suppl.
2),
T164–T173.
5
.
Ertelt,
D.
(2008).
*Bewegungsbeobachtung
als
Methode
der
Neurorehabilitation*.
Hippocampus
Monographien.
Hippocampus.
6
.
Binkofski,
F.,
&
Ertelt,
D.
(2008).
Von
den
Spiegelneuronen
zur
Neurorehabilitation.
In
F.
Hamzei,
F.
Binkofski,
D.
Ertelt et al., *Update Physiotherapie*. Thieme.
7
.
Ertelt, D. (2009). *Das kortikale System der Objektinteraktion*. Hippocampus Monographien. Hippocampus.
8
.
Ertelt,
D.,
&
Binkofski,
F.
(2011/2012).
Bewegungsvorstellung
und
Bewegungsbeobachtung
bei
der
Therapie
von
zerebral
gestörten
Handfunktionen.
In
D.
A.
Nowak
(Hrsg.),
*Handfunktionsstörungen
in
der
Neurologie*.
Springer.
9
.
Ertelt,
D.,
&
Binkofski,
F.
(2011/2012).
Spiegelneurone.
In
D.
A.
Nowak
(Hrsg.),
*Handfunktionsstörungen
in
der
Neurologie*. Springer.
1
0
.
Ertelt,
D.,
&
Binkofski,
F.
(2012).
Action
observation
as
a
tool
for
neurorehabilitation
to
moderate
motor
deficits
and aphasia following stroke. *Neural Regeneration Research, 7*(26), 2063–2074.
1
1
.
Ertelt,
D.,
Hemmelmann,
C.,
Dettmers,
C.,
Ziegler,
A.,
&
Binkofski,
F.
(2012).
Observation
and
execution
of
upper-
limb
movements
as
a
tool
for
rehabilitation
of
motor
deficits
in
paretic
stroke
patients:
Protocol
of
a
randomized
clinical trial. *BMC Neurology, 12*, 42.
1
2
.
Ertelt,
D.,
Witt,
K.,
Reetz,
K.,
Frank,
W.,
Junghanns,
K.,
Backhaus,
J.,
Tadic,
V.,
Pellicano,
A.,
Born,
J.,
&
Binkofski,
F.
(2012).
Skill
memory
escaping
from
distraction
by
sleep—Evidence
from
dual-task
performance.
*PLOS
ONE,
7*(12), e50983.
1
3
.
Ertelt, D. (2008). *Schlaf – Eine Einführung*. Akademische Verlagsgesellschaft Martin Meidenbauer.
1
4
.
Ertelt,
D.
(2008).
*Suizid
–
Definition
eines
psychologischen
Phänomens*.
Akademische
Verlagsgesellschaft
Martin Meidenbauer.
1
5
.
Ertelt,
D.
(2018).
No
gender
differences
in
endorsement
of
sexual
harassment
myths
of
teachers
in
Germany?
*Medical and Dental Research, 1*(3), 1–2.