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Psychologie: Wissenschaft vom Erleben und Verhalten

Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen. Sie untersucht, wie Menschen wahrnehmen, denken, fühlen, lernen, erinnern, entscheiden, handeln und mit anderen Personen in Beziehung treten. Dabei interessiert sie sich sowohl für allgemeine Gesetzmäßigkeiten psychischer Prozesse als auch für individuelle Unterschiede zwischen Personen (1, 2, 3). Als wissenschaftliches Fach stützt sich Psychologie nicht auf bloße Alltagserfahrung oder persönliche Menschenkenntnis, sondern auf systematische Beobachtung, psychologische Diagnostik, experimentelle Forschung, statistische Auswertung und überprüfbare Theorien. Psychologische Aussagen sollen nachvollziehbar, begründbar und korrigierbar sein. Genau darin unterscheidet sich wissenschaftliche Psychologie von bloßer Lebensberatung, Weltanschauung oder spekulativer Deutung (1, 2, 4). Psychologie umfasst viele Teilgebiete. Einige beschäftigen sich mit grundlegenden Funktionen wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis oder Denken. Andere untersuchen Persönlichkeit, soziale Beziehungen, Entwicklung, Bildung, psychische Störungen, neuropsychologische Funktionen oder psychotherapeutische Veränderungsprozesse. Die folgenden Seiten geben Ihnen einen Überblick über wichtige psychologische Fachbereiche.

Psychologie und Psychotherapie

Psychotherapie nutzt Erkenntnisse aus vielen Bereichen der Psychologie. Verhaltenstherapie greift besonders auf Lernpsychologie, Kognitive Psychologie, Emotionspsychologie, Sozialpsychologie, Persönlichkeitspsychologie und neuropsychologische Grundlagen zurück. Psychische Beschwerden werden dabei nicht mystifiziert, sondern als nachvollziehbare Muster von Wahrnehmung, Bewertung, Emotion, Körperreaktion, Verhalten und Konsequenzen verstanden. Eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapie fragt deshalb nicht nur, wie ein Symptom bezeichnet werden kann, sondern wie es entsteht, wodurch es aufrechterhalten wird und an welcher Stelle Veränderung möglich ist. Ziel ist ein verständliches, überprüfbares und therapeutisch nutzbares Modell der jeweiligen Beschwerden.

Klinische Psychologie

Klick hier: Klinische Psychologie Die Klinische Psychologie befasst sich mit psychischen Störungen sowie mit psychischen Aspekten körperlicher Erkrankungen. Sie umfasst Diagnostik, Klassifikation, Entstehungsmodelle, Bedingungsanalyse, Prävention, Psychotherapie, Rehabilitation und Evaluation. Für meine Praxis bildet sie den wissenschaftlichen Rahmen, um psychische Beschwerden nicht nur zu benennen, sondern in ihren konkreten Entstehungs- und Aufrechterhaltungsbedingungen zu verstehen (18, 19).

Geschichte der Psychologie

Klick hier: Geschichte der Psychologie Die Psychologie hat ihre Wurzeln in Philosophie, Medizin, Physiologie und Pädagogik. Zur eigenständigen Wissenschaft wurde sie vor allem dort, wo psychologische Fragen nicht mehr nur spekulativ beantwortet, sondern systematisch untersucht wurden. Die Geschichte der Psychologie zeigt deshalb auch den Weg von der Seelenlehre zur empirischen Wissenschaft (4, 5).

Allgemeine Psychologie

Klick hier: Allgemeine Psychologie Die Allgemeine Psychologie untersucht grundlegende psychische Prozesse, die menschliches Erleben und Verhalten ermöglichen. Dazu gehören Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, Denken, Sprache, Motivation, Emotion und Handlungssteuerung. Sie bildet damit eine wichtige Grundlage für viele andere Bereiche der Psychologie, auch für die Psychotherapie (1, 2, 3).

Emotionen

Klick hier: Emotionen Emotionen gehören zum psychischen Erleben, werden aber häufig überschätzt oder missverstanden. Sie sind wichtige Bewertungs-, Körper- und Reaktionsprozesse, aber nicht automatisch wahr, hilfreich oder therapeutisch zentral. Auf dieser Seite wird erklärt, welche Funktion Emotionen haben, wie sie Verhalten beeinflussen und warum Psychotherapie mehr ist als Arbeit am Gefühl: Entscheidend bleibt das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Bewertung, Körperreaktion, Verhalten und Konsequenzen (23, 24, 25).

Kognitive Psychologie

Klick hier: Kognitive Psychologie Die Kognitive Psychologie beschäftigt sich mit Informationsverarbeitung: Wie werden Reize aufgenommen, ausgewählt, interpretiert, gespeichert und für Entscheidungen oder Handlungen genutzt? Sie untersucht unter anderem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Denken, Sprache, Problemlösen und Urteilen. Für die Verhaltenstherapie ist sie besonders bedeutsam, weil Gedanken, Bewertungen, Erwartungen und Aufmerksamkeitsprozesse konkret beschreibbar und veränderbar werden (6, 7).

Neuropsychologie

Klick hier: Neuropsychologie Die Neuropsychologie untersucht den Zusammenhang zwischen Gehirn, Erleben und Verhalten. Sie fragt, wie Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Handlungsplanung, Emotion und soziale Kognition durch Hirnfunktionen ermöglicht werden und wie sich diese Leistungen bei Hirnschädigungen oder Funktionsstörungen verändern können. Damit verbindet sie Psychologie, Neurologie, Neuroanatomie und kognitive Neurowissenschaft (8, 9).

Persönlichkeitspsychologie und Differentielle Psychologie

Klick hier: Persönlichkeitspsychologie Die Persönlichkeitspsychologie beschäftigt sich mit relativ stabilen Mustern des Erlebens und Verhaltens. Die Differentielle Psychologie fragt danach, wie und warum sich Personen voneinander unterscheiden. Themen sind unter anderem Persönlichkeitseigenschaften, Temperament, Fähigkeiten, Motive, Selbstkonzept, Persönlichkeitsentwicklung und die Wechselwirkung zwischen Person und Situation (10, 11).

Pädagogische Psychologie

Klick hier: Pädagogische Psychologie Die Pädagogische Psychologie untersucht Lernen, Lehren, Motivation, Förderung, Diagnostik und Bildung. Sie fragt, unter welchen Bedingungen Wissenserwerb, Kompetenzentwicklung, Lernstrategien, Selbststeuerung und Transfer gelingen. Viele ihrer Erkenntnisse sind auch für Psychotherapie bedeutsam, weil therapeutische Veränderung in vielen Bereichen als strukturierter Lernprozess verstanden werden kann (12, 13).

Sozialpsychologie

Klick hier: Sozialpsychologie Die Sozialpsychologie untersucht, wie Denken, Fühlen und Verhalten durch andere Personen, Gruppen, Normen, Rollen und soziale Situationen beeinflusst werden. Sie beschäftigt sich unter anderem mit sozialer Wahrnehmung, Einstellungen, Vorurteilen, Konformität, Gehorsam, Gruppenprozessen, Beziehungen, Hilfeverhalten und Aggression. Ihre besondere Stärke liegt darin, Verhalten nicht vorschnell aus Charaktereigenschaften zu erklären, sondern soziale Bedingungen und Deutungen mit einzubeziehen (14, 15).

Forensische Psychologie

Klick hier: Forensische Psychologie Die Forensische Psychologie wendet psychologisches Wissen auf rechtlich bedeutsame Fragestellungen an. Dazu gehören Aussagepsychologie, Augenzeugengedächtnis, Vernehmung, falsche Geständnisse, Risikoeinschätzung, Delinquenz, Gewalt, Begutachtung, Behandlung und Rückfallprävention. Ihre besondere Bedeutung liegt darin, Verhalten im rechtlichen Kontext nüchtern, methodisch kontrolliert und ohne vorschnelle moralische oder spekulative Deutungen zu analysieren (20, 21, 22).

Entwicklungspsychologie

Klick hier: Entwicklungspsychologie Die Entwicklungspsychologie untersucht Veränderungen und Stabilitäten des Erlebens und Verhaltens über die gesamte Lebensspanne. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Bindung, Denken, Sprache, Emotion, Sozialverhalten, Identität, Persönlichkeit und Bewältigung. Für die Psychotherapie ist sie bedeutsam, weil psychische Beschwerden immer auch eine Entwicklungsgeschichte haben und nicht losgelöst von Lebenslauf, Lernerfahrungen und aktuellen Entwicklungsaufgaben verstanden werden können (16, 17).

Meine wissenschaftliche Arbeit

Klick hier: Meine wissenschaftliche Arbeit Vor und auch parallel zu meiner psychotherapeutischen Tätigkeit war ich über viele Jahre wissenschaftlich tätig, insbesondere in der Neuropsychologie, Neurorehabilitation und experimentellen Verhaltensforschung. Ein zentraler Schwerpunkt war die Entwicklung und Untersuchung der Bewegungsbeobachtung als neurorehabilitative Methode nach Schlaganfall. Diese Forschung verbindet Grundlagen der Spiegelneuronenforschung, motorisches Lernen, Verhaltensanalyse und klinische Anwendung und prägt bis heute meine wissenschaftlich-verhaltenstherapeutische Haltung (26, 27, 28, 29).

Quellen

1. Gerrig, R. J. (2015). *Psychologie* (20., aktualisierte Aufl.). Pearson. 2. Myers, D. G. (2014). *Psychologie* (3. Aufl.). Springer. 3. Becker-Carus, C., & Wendt, M. (2017). *Allgemeine Psychologie. Eine Einführung* (2. Aufl.). Springer. 4. Hecht, H., & Desnizza, W. (2012). *Psychologie als empirische Wissenschaft. Essentielle wissenschaftstheoretische und historische Grundlagen*. Springer Spektrum. 5. Lück, H. E. (2009). *Geschichte der Psychologie. Strömungen, Schulen, Entwicklungen* (4., überarbeitete Aufl.). Kohlhammer. 6. Solso, R. L. (2005). *Kognitive Psychologie*. Springer. 7. Rösler, F. (2011). *Psychophysiologie der Kognition. Eine Einführung in die Kognitive Neurowissenschaft*. Spektrum Akademischer Verlag. 8. Bellebaum, C., Thoma, P., & Daum, I. (2012). *Neuropsychologie*. VS Verlag für Sozialwissenschaften. 9. Karnath, H.-O., & Thier, P. (Hrsg.). (2006). *Neuropsychologie* (2., aktualisierte und erweiterte Aufl.). Springer. 10. Asendorpf, J. B. (2015). *Persönlichkeitspsychologie für Bachelor* (3., aktualisierte Aufl.). Springer. 11. Rauthmann, J. F. (2016). *Grundlagen der Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie. Eine Übersicht für Psychologie-Studierende*. Springer. 12. Hasselhorn, M., & Gold, A. (2013). *Pädagogische Psychologie. Erfolgreiches Lernen und Lehren* (3., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl.). Kohlhammer. 13. Wild, E., & Möller, J. (Hrsg.). (2020). *Pädagogische Psychologie* (3., vollständig überarbeitete und aktualisierte Aufl.). Springer.

Psychologie: Wissenschaft vom

Erleben und Verhalten

Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen. Sie untersucht, wie Menschen wahrnehmen, denken, fühlen, lernen, erinnern, entscheiden, handeln und mit anderen Personen in Beziehung treten. Dabei interessiert sie sich sowohl für allgemeine Gesetzmäßigkeiten psychischer Prozesse als auch für individuelle Unterschiede zwischen Personen (1, 2, 3). Als wissenschaftliches Fach stützt sich Psychologie nicht auf bloße Alltagserfahrung oder persönliche Menschenkenntnis, sondern auf systematische Beobachtung, psychologische Diagnostik, experimentelle Forschung, statistische Auswertung und überprüfbare Theorien. Psychologische Aussagen sollen nachvollziehbar, begründbar und korrigierbar sein. Genau darin unterscheidet sich wissenschaftliche Psychologie von bloßer Lebensberatung, Weltanschauung oder spekulativer Deutung (1, 2, 4). Psychologie umfasst viele Teilgebiete. Einige beschäftigen sich mit grundlegenden Funktionen wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis oder Denken. Andere untersuchen Persönlichkeit, soziale Beziehungen, Entwicklung, Bildung, psychische Störungen, neuropsychologische Funktionen oder psychotherapeutische Veränderungsprozesse. Die folgenden Seiten geben Ihnen einen Überblick über wichtige psychologische Fachbereiche.

Psychologie und Psychotherapie

Psychotherapie nutzt Erkenntnisse aus vielen Bereichen der Psychologie. Verhaltenstherapie greift besonders auf Lernpsychologie, Kognitive Psychologie, Emotionspsychologie, Sozialpsychologie, Persönlichkeitspsychologie und neuropsychologische Grundlagen zurück. Psychische Beschwerden werden dabei nicht mystifiziert, sondern als nachvollziehbare Muster von Wahrnehmung, Bewertung, Emotion, Körperreaktion, Verhalten und Konsequenzen verstanden. Eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapie fragt deshalb nicht nur, wie ein Symptom bezeichnet werden kann, sondern wie es entsteht, wodurch es aufrechterhalten wird und an welcher Stelle Veränderung möglich ist. Ziel ist ein verständliches, überprüfbares und therapeutisch nutzbares Modell der jeweiligen Beschwerden.

Klinische Psychologie

Klick hier: Klinische Psychologie Die Klinische Psychologie befasst sich mit psychischen Störungen sowie mit psychischen Aspekten körperlicher Erkrankungen. Sie umfasst Diagnostik, Klassifikation, Entstehungsmodelle, Bedingungsanalyse, Prävention, Psychotherapie, Rehabilitation und Evaluation. Für meine Praxis bildet sie den wissenschaftlichen Rahmen, um psychische Beschwerden nicht nur zu benennen, sondern in ihren konkreten Entstehungs- und Aufrechterhaltungsbedingungen zu verstehen (18, 19).

Geschichte der Psychologie

Klick hier: Geschichte der Psychologie Die Psychologie hat ihre Wurzeln in Philosophie, Medizin, Physiologie und Pädagogik. Zur eigenständigen Wissenschaft wurde sie vor allem dort, wo psychologische Fragen nicht mehr nur spekulativ beantwortet, sondern systematisch untersucht wurden. Die Geschichte der Psychologie zeigt deshalb auch den Weg von der Seelenlehre zur empirischen Wissenschaft (4, 5).

Allgemeine Psychologie

Klick hier: Allgemeine Psychologie Die Allgemeine Psychologie untersucht grundlegende psychische Prozesse, die menschliches Erleben und Verhalten ermöglichen. Dazu gehören Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, Denken, Sprache, Motivation, Emotion und Handlungssteuerung. Sie bildet damit eine wichtige Grundlage für viele andere Bereiche der Psychologie, auch für die Psychotherapie (1, 2, 3).

Emotionen

Klick hier: Emotionen Emotionen gehören zum psychischen Erleben, werden aber häufig überschätzt oder missverstanden. Sie sind wichtige Bewertungs-, Körper- und Reaktionsprozesse, aber nicht automatisch wahr, hilfreich oder therapeutisch zentral. Auf dieser Seite wird erklärt, welche Funktion Emotionen haben, wie sie Verhalten beeinflussen und warum Psychotherapie mehr ist als Arbeit am Gefühl: Entscheidend bleibt das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Bewertung, Körperreaktion, Verhalten und Konsequenzen (23, 24, 25).

Kognitive Psychologie

Klick hier: Kognitive Psychologie Die Kognitive Psychologie beschäftigt sich mit Informationsverarbeitung: Wie werden Reize aufgenommen, ausgewählt, interpretiert, gespeichert und für Entscheidungen oder Handlungen genutzt? Sie untersucht unter anderem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Denken, Sprache, Problemlösen und Urteilen. Für die Verhaltenstherapie ist sie besonders bedeutsam, weil Gedanken, Bewertungen, Erwartungen und Aufmerksamkeitsprozesse konkret beschreibbar und veränderbar werden (6, 7).

Neuropsychologie

Klick hier: Neuropsychologie Die Neuropsychologie untersucht den Zusammenhang zwischen Gehirn, Erleben und Verhalten. Sie fragt, wie Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Handlungsplanung, Emotion und soziale Kognition durch Hirnfunktionen ermöglicht werden und wie sich diese Leistungen bei Hirnschädigungen oder Funktionsstörungen verändern können. Damit verbindet sie Psychologie, Neurologie, Neuroanatomie und kognitive Neurowissenschaft (8, 9).

Persönlichkeitspsychologie und

Differentielle Psychologie

Klick hier: Persönlichkeitspsychologie Die Persönlichkeitspsychologie beschäftigt sich mit relativ stabilen Mustern des Erlebens und Verhaltens. Die Differentielle Psychologie fragt danach, wie und warum sich Personen voneinander unterscheiden. Themen sind unter anderem Persönlichkeitseigenschaften, Temperament, Fähigkeiten, Motive, Selbstkonzept, Persönlichkeitsentwicklung und die Wechselwirkung zwischen Person und Situation (10, 11).

Pädagogische Psychologie

Klick hier: Pädagogische Psychologie Die Pädagogische Psychologie untersucht Lernen, Lehren, Motivation, Förderung, Diagnostik und Bildung. Sie fragt, unter welchen Bedingungen Wissenserwerb, Kompetenzentwicklung, Lernstrategien, Selbststeuerung und Transfer gelingen. Viele ihrer Erkenntnisse sind auch für Psychotherapie bedeutsam, weil therapeutische Veränderung in vielen Bereichen als strukturierter Lernprozess verstanden werden kann (12, 13).

Sozialpsychologie

Klick hier: Sozialpsychologie Die Sozialpsychologie untersucht, wie Denken, Fühlen und Verhalten durch andere Personen, Gruppen, Normen, Rollen und soziale Situationen beeinflusst werden. Sie beschäftigt sich unter anderem mit sozialer Wahrnehmung, Einstellungen, Vorurteilen, Konformität, Gehorsam, Gruppenprozessen, Beziehungen, Hilfeverhalten und Aggression. Ihre besondere Stärke liegt darin, Verhalten nicht vorschnell aus Charaktereigenschaften zu erklären, sondern soziale Bedingungen und Deutungen mit einzubeziehen (14, 15).

Forensische Psychologie

Klick hier: Forensische Psychologie Die Forensische Psychologie wendet psychologisches Wissen auf rechtlich bedeutsame Fragestellungen an. Dazu gehören Aussagepsychologie, Augenzeugengedächtnis, Vernehmung, falsche Geständnisse, Risikoeinschätzung, Delinquenz, Gewalt, Begutachtung, Behandlung und Rückfallprävention. Ihre besondere Bedeutung liegt darin, Verhalten im rechtlichen Kontext nüchtern, methodisch kontrolliert und ohne vorschnelle moralische oder spekulative Deutungen zu analysieren (20, 21, 22).

Entwicklungspsychologie

Klick hier: Entwicklungspsychologie Die Entwicklungspsychologie untersucht Veränderungen und Stabilitäten des Erlebens und Verhaltens über die gesamte Lebensspanne. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Bindung, Denken, Sprache, Emotion, Sozialverhalten, Identität, Persönlichkeit und Bewältigung. Für die Psychotherapie ist sie bedeutsam, weil psychische Beschwerden immer auch eine Entwicklungsgeschichte haben und nicht losgelöst von Lebenslauf, Lernerfahrungen und aktuellen Entwicklungsaufgaben verstanden werden können (16, 17).

Meine wissenschaftliche Arbeit

Klick hier: Meine wissenschaftliche Arbeit Vor und auch parallel zu meiner psychotherapeutischen Tätigkeit war ich über viele Jahre wissenschaftlich tätig, insbesondere in der Neuropsychologie, Neurorehabilitation und experimentellen Verhaltensforschung. Ein zentraler Schwerpunkt war die Entwicklung und Untersuchung der Bewegungsbeobachtung als neurorehabilitative Methode nach Schlaganfall. Diese Forschung verbindet Grundlagen der Spiegelneuronenforschung, motorisches Lernen, Verhaltensanalyse und klinische Anwendung und prägt bis heute meine wissenschaftlich-verhaltenstherapeutische Haltung (26, 27, 28, 29).

Quellen

1. Gerrig, R. J. (2015). *Psychologie* (20., aktualisierte Aufl.). Pearson. 2. Myers, D. G. (2014). *Psychologie* (3. Aufl.). Springer. 3. Becker-Carus, C., & Wendt, M. (2017). *Allgemeine Psychologie. Eine Einführung* (2. Aufl.). Springer. 4. Hecht, H., & Desnizza, W. (2012). *Psychologie als empirische Wissenschaft. Essentielle wissenschaftstheoretische und historische Grundlagen*. Springer Spektrum. 5. Lück, H. E. (2009). *Geschichte der Psychologie. Strömungen, Schulen, Entwicklungen* (4., überarbeitete Aufl.). Kohlhammer. 6. Solso, R. L. (2005). *Kognitive Psychologie*. Springer. 7. Rösler, F. (2011). *Psychophysiologie der Kognition. Eine Einführung in die Kognitive Neurowissenschaft*. Spektrum Akademischer Verlag. 8. Bellebaum, C., Thoma, P., & Daum, I. (2012). *Neuropsychologie*. VS Verlag für Sozialwissenschaften. 9. Karnath, H.-O., & Thier, P. (Hrsg.). (2006). *Neuropsychologie* (2., aktualisierte und erweiterte Aufl.). Springer. 10. Asendorpf, J. B. (2015). *Persönlichkeitspsychologie für Bachelor* (3., aktualisierte Aufl.). Springer. 11. Rauthmann, J. F. (2016). *Grundlagen der Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie. Eine Übersicht für Psychologie-Studierende*. Springer. 12. Hasselhorn, M., & Gold, A. (2013). *Pädagogische Psychologie. Erfolgreiches Lernen und Lehren* (3., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl.). Kohlhammer. 13. Wild, E., & Möller, J. (Hrsg.). (2020). *Pädagogische Psychologie* (3., vollständig überarbeitete und aktualisierte Aufl.). Springer. 14. Aronson, E., Wilson, T. D., & Akert, R. M. (2014). *Sozialpsychologie* (8., aktualisierte Aufl.). Pearson. 15. Jonas, K., Stroebe, W., & Hewstone, M. (Hrsg.). (2014). *Sozialpsychologie* (6., vollständig überarbeitete Aufl.). Springer. 16. 16.Lohaus, A., Vierhaus, M., & Maass, A. (2010). *Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für Bachelor*. Springer. 17. Brandtstädter, J., & Lindenberger, U. (Hrsg.). (2007). *Entwicklungspsychologie der Lebensspanne. Ein Lehrbuch*. Kohlhammer. 18. Wittchen, H.-U., & Hoyer, J. (Hrsg.). (2011). *Klinische Psychologie & Psychotherapie* (2., überarbeitete und erweiterte Aufl.). Springer. 19. Auckenthaler, A. (2012). *Kurzlehrbuch Klinische Psychologie und Psychotherapie. Grundlagen, Praxis, Kontext*. Thieme. 20. Arrigo, B. A. (2003). *Introduction to Forensic Psychology. Issues and Controversies in Crime and Justice*. Academic Press. 21. Rogers, R., & Shuman, D. W. (2005). *Fundamentals of Forensic Practice. Mental Health and Criminal Law*. Springer. 22. Erdfelder, E. (2003). *Die Gedächtnispsychologie des Augenzeugen. Aktuelle Hypothesen und Befunde zur Genese fehlerhafter Aussagen*. reportpsychologie, 28(7/8), 434–449. 23. Stemmler, G. (Hrsg.). (2009). *Psychologie der Emotion*. Enzyklopädie der Psychologie, Serie Motivation und Emotion, Band 3. Hogrefe. 24. Rothermund, K., & Eder, A. (2011). *Allgemeine Psychologie: Motivation und Emotion*. VS Verlag für Sozialwissenschaften. 25. Holodynski, M. (2006). *Emotionen – Entwicklung und Regulation*. Springer. 26. Ertelt, D., Small, S., Solodkin, A., Dettmers, C., McNamara, A., Binkofski, F., & Buccino, G. (2007). *Action observation has a positive impact on rehabilitation of motor deficits after stroke*. NeuroImage, 36(Suppl. 2), T164–T173. 27. Ertelt, D. (2008). *Bewegungsbeobachtung als Methode der Neurorehabilitation*. Hippocampus Monographien. Hippocampus. 28. Ertelt, D., Witt, K., Reetz, K., Frank, W., Junghanns, K., Backhaus, J., Tadic, V., Pellicano, A., Born, J., & Binkofski, F. (2012). *Skill memory escaping from distraction by sleep—Evidence from dual-task performance*. PLOS ONE, 7(12), e50983. 29. Ertelt, D. (2004). *Matching – Matching Law und Ideal-freie Verteilung. Eine Einführung mittels der Synthese unter Bestrafungskontingenzen*. Mensch und Buch.
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